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Die Bierindustrie in Deutschland boomt und zahlreiche Sorten lassen die Herzen der Bierfans höherschlagen.

Bierindustrie in Deutschland

In keinem anderen Land hat Bier eine so große Bedeutung wie in Deutschland. Der Deutsche braut nach dem Reinheitsgebot, trinkt das Bier aus Tradition und legt somit nicht nur Wert auf einen erlesenen Geschmack und eine Vielfalt der Sorten, sondern auch auf ein zünftiges Ambiente.

Bierdeckel unter dem Glas gehören ebenso dazu, wie der Kronkorken auf der Bierflasche. Bier ist sowohl Lebenslust und Lebensqualität, Nationalgetränk und hat sogar einen eigenen Feiertag. Die deutsche Bierindustrie gibt den Gerstensaft erst ab 16 Jahre aus und zeigt sich somit verantwortungsvoll gegenüber Jugendlichen und deren Umgang mit Alkohol. Mit einer intensiven Stammwürze und einem Alkoholgehalt von im Durchschnitt 4,6 Prozent ist deutsches Bier der beliebteste Gerstensaft weltweit. Im Jahr 766 wurde die erste Bierurkunde ausgestellt und somit ein belegbares Jahr zur Bierherstellung geschaffen. Damals spielte zwar der Bierdeckel noch keine wirkliche Rolle, wurde aber innerhalb kurzer Zeit zu ebenso einem Kult wie das Getränk an sich. Bier kann sowohl aus dem Glas, der sogenannten Tulpe, aber auch aus einer 0,5 oder 0,33 Liter Flasche getrunken werden. Nur zum Oktoberfest sind die Behälter größer. Hier trinkt der Bierliebhaber mit jedem Glas einen Liter. Nach dem deutschen Reinheitsgebot wird Bier sowohl mit einer globalen Verbreitung, als auch auf regionaler Ebene hergestellt. Traditionell erhielten die Biersorten in der Vergangenheit oftmals den Namen der Ordensgesellschaften, von denen sie produziert und daher mit einem Namen versehen wurden. Heute gibt es eine enorme Vielfalt an Biersorten. Altüberlieferte Biere haben ihren Namen aus der Vorzeit behalten. Bei neueren Brauereien orientiert sich der Name meist an der Stadt in der gebraut wird, oder aber am Namen des Brauers selbst.

Formen von Bierdeckel

Es gibt Pils, Lager, Export, Helles, sowie Starkbier und Schwarzbier. Weizenbier, Kölsch und Altbier sind ebenso bekannt und meist regional sehr beliebt. In der Sortenvielfalt ist es für den Bierliebhaber gar nicht so einfach, die Unterschiede und Besonderheiten der einzelnen Sorte zu kennen. Meist wird ein Pils oder Export, nicht selten auch ein Weizenbier getrunken. Bier genießt man zum Feierabend, in geselliger Runde, zu einer deftigen Mahlzeit, aber auch als Durstlöscher. Am 23. April feiert das Bier bereits seit 1994 seinen Ehrentag. Die bayrische Landordnung aus dem Jahr 1516 wird hier zum Anlass genommen und jährlich am selben Tag zelebriert. In Restaurants, in Kneipen und auch zu Hause befinden sich Bierdeckel unter dem Glas oder der Flasche. Meist sind diese aus einer stabilen Pappe und mit einem Werbeaufdruck der Brauerei, oder mit einem Slogan zum Bier versehen. Das Bier hat seinen Ursprung in Deutschland und hat sich aufgrund seines herben und würzigen Aromas als Kultgetränk rund um die Welt verbreitet. Da in keinem anderen Land das Reinheitsgebot wie in Deutschland vorgeschrieben ist, können ausländische Biere durchaus mit einem unbekannten und ungewohnten Geschmack aufwarten.

Bier wird nicht umsonst mit Geselligkeit in einem Satz genannt. Gemütliche Abende, Feiern und Festlichkeiten, aber auch eine harmonische und ruhige Stimmung gehen mit dem Bier einher und haben ihm zu seinem unaufhaltsamen Boom und der unschlagbaren Beliebtheit geführt.