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Lagerhaltung kann aufwendig und kostspielig sein. Mit einfachen Möglichkeiten können die Kosten verringert werden und die Effizienz gesteigert.

Moderne Lagerhaltung

Moderne Formen der Lagerhaltung werden beim zunehmenden globalen Konkurrenzdruck immer entscheidender für Erfolg oder Misserfolg eines Unternehmens. Gerade durch immer weiter steigende Transportkosten besonders durch die Verteuerung von Treibstoffen ist eine effiziente Lagerhaltung wieder mehr denn je in den Focus des gesamten Managements gerückt. Hatte die Entwicklung in den letzten Jahrzehnten dazu geführt, das so manches Unternehmen seine Lagerhaltung in die Transport-Lkw verlegt hatte, so findet jetzt wieder ein Umdenken statt. Immer modernere Verwaltungssysteme aus dem Bereich der elektronischen Datenverarbeitung, besonders unterstützt durch die engmaschigen Netzwerkstrukturen, bilden die Grundlage für das Aufbauen einer nutzbringenden Lagerhaltung.

Jeder geschulte Betriebswirt kann an dieser Stelle sicher sofort die wichtigsten Parameter bei der Lagerhaltung herbeten, aber hier soll nicht auf Umschlagzeiten oder ähnliches detailliert eingegangen werden. Das überlassen wir gern anderen kompetenten Webauftritten. Hier soll eher eine spezielle Betrachtung zur Infrastruktur der Lagerhaltung beleuchtet werden: die geprüfte Sicherheit.

Unbestreitbar ist einer der Eckpfeiler bei jeder Lagerhaltung die schnelle und effiziente Möglichkeit der Inventarisierung. Gerade in den Blütezeiten der Online-Shops ist ein "Live-Feedback" zur Verfügbar mittlerweile nahezu im Sekundentakt ein absolutes Muss. Um das zu erreichen steht am Anfang jeder größeren Lagerverwaltung die effektive elektronische Erfassung des Lagerbestandes und deren ständige Kontrolle mit der Möglichkeit des Echtzeit-Bestandsdatenabrufs. Eines der modernsten Verfahren ist hier das Arbeiten mit RFID-Labels, welche eine Echtzeit-Kommunikation innerhalb des jeweiligen Lagerbestandes erst ermöglichen.

Viele Großlagersysteme basieren auch jetzt noch auf dem Label-Print-Verfahren (lp-lagerverwaltung). Dabei werden gelagerte Güter mit einem Barcode versehen und bei ihrer Bewegung meist an Infrarot-Scannern vorbeigeführt, welche die Bewegungen im System registrieren. Zur Echtzeit-Verwaltung muss ein Lagergegenstand in diesem Verfahren immer an einem Lesegerät vorbei transportiert werden. Das entfällt bei der RFID-Technolgie. Hier können selbst stark verbaute Lagergüter problemlos über die drahtlose Kommunikation abgefragt werden, ohne andere Güter bewegen zu müssen.

Kommen wir nun zum Kern dieser Seite. Für jede elektronische Datenverarbeitungsanlage ist eines die Grundvoraussetzung: eine installierte elektrische Anlage. Auch wenn gerade im RFID-Bereich mit passiven Transpondern gearbeitet wird, braucht man eine Auslese-Frequenz, welche nunmal durch "Strom" erzeugt werden muss. Wie man es besonders in Deutschland (und mittlerweile auch in weiten Teilen der EU) gewöhnt ist, bedürfen gerade elektrische Anlagen besonderer Vorschriften und Voraussetzungen. Im Zuge des Arbeitsschutzes und der Arbeitssicherheit müssen elektrische Anlagen regelmäßig geprüft und gekennzeichnet werden.

Zum Zweck der Qualitätssicherung in diesem Bereich spielen die „Berufsgenossenschaftlichen Vorschriften“ (BGV) eine tragende Rollen. Für elektrische Anlagen und Betriebsmittel sind zum Beispiel die Prüfplaketten BGV A3 vorgesehen. Sind diese gültig an den entsprechenden Teilen der elektrischen Anlage angebracht, so gilt die gesamte Installation als vorschriftsmäßig geprüft. Sollte der Lagerbestand mal durch einen Brand sein jähes Ende finden, wird sich die Versicherung sicher für die Prüfprotokolle der elektrischen Anlage interessieren. Schön, wenn man diese dann auch hat...