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Im Zuge der rasanten Entwicklung des E-Commerce verlassen sich nicht nur Händler immer mehr auf die ausschließliche Vermarktung via Internet. Auch Produzenten und Zulieferer stellen sich sehr intensiv im weltweiten Netz auf, um ausreichend Kunden für B2B-Beziehungen an Land zu ziehen.

Regional & Gut

Durch die Globalität dieses Online-Marktplatzes lassen sich natürlich immens viele Interessenten auf der ganzen Welt erreichen, aber ob diese Strategie wirklich für jede Produktpalette die geeignetste ist, steht mitunter auf einem ganz anderen Blatt.

Im Gegensatz zu einer globalen Vermarktung kann durch einen regionalen Direktvertrieb mitunter eine wesentlich höhere Effizienz erreicht werden. Nicht umsonst haben regionale Messen und Themenveranstaltungen für bestimmte Produktgruppen oder Erzeugerbereiche nach wie vor einen sehr starken Zulauf. Nicht zu vergessen im Bereich der Regionalvermarktung sind auch die Organisationen von kombinierten Marktereignissen. Vorallem die Landwirtschaft ist einer der größten Abhängigen von der Produktvermarktung vor Ort. So sind vielerorts regelmäßige Märkte mit „rollenden“ Händlern immer noch gut besucht und beliebt.

Ein ausschlaggebender Faktor für eine Entscheidung zwischen regionaler und globaler Vermarktung ist der logistische Gesamtaufwand. Deshalb ist die landwirtschaftliche Produktion mit der sehr begrenzten Haltbarkeit ihrer frischen Produkte eben auf einen sehr ortsnahen Verkauf derselben stark angewiesen. Doch es gibt noch andere Kandidaten, welche durch eine starke regionale Vermarktung profitieren können. Als ein weiteres Beispiel möchten wir hier die Stromerzeuger nennen. Besonders im Rahmen des Ausbaus der erneuerbaren Energien mit regionaler Stromerzeugung durch kleinere Anlagen wie Windrädern oder Blockheizkraftwerken und Biogasanlagen ist eine Abnahme des Stromes durch Endkunden in der nahen Umgebung sehr vorteilhaft. So können Netzentgelte und Leitungsverluste minimiert werden. Und diese Sparten sind längst nicht die einzigen, die von regionaler Vermarktung sehr stark abhängig sind.

Bleiben wir ein wenig im Bereich der erneuerbaren Energien. Neben der Stromerzeugung ist natürlich auch das Energiesparen an sich prädestininiert für eine regionale Präsentation, etwa auf einer Hausmesse oder Ähnlichem. Viele Handelsvertreter haben hier die Zeichen der Zeit wieder erkannt und setzen verstärkt auf eine „reale“ Verkaufspräsentation, meist unterstützt durch eine „virtuelle“ im Internet. Wichtig ist bei solchen Präsentationen die Übersichtlichkeit für mögliche Interessenten. Auch wenn man den potentiellen Kunden immer auf die Informationen der eigenen Webseite verweisen kann, ist ein Verkaufsgespräch anhand von gedruckten Materialien mitunter besser geeignet.

Viele Prospekte sollen aber auch einem vorbeigehenden Interessenten, der nicht gleich an einem Beratungsgespräch interessiert ist, die wichtigsten Informationen vermitteln. Dazu müssen diese nicht nur durch ein ansprechendes Layout und eine gute Druckqualität überzeugen, sondern sollten sich auch in einem passenden Rahmen befinden. Für diesen Zweck lohnt es sich, womöglich bei einem regionalen Hersteller einen oder mehrere ansprechende Prospektständer käuflich zu erwerben. Die Designpalette ist in diesem Bereich heute sehr breit gefächert und für fast jeden Anspruch ausgelegt.