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Das Jahr geht langsam zu Ende und der nächste Sommer kommt. Ein Sprichwort sagt: Der frühe Vogel fängt den schönsten Wurm. Also wird schon zeitig mit der Planung des nächsten Urlaubs begonnen.

Urlaub früh buchen

Doch wohin soll es gehen?

Wie wäre es mit einer Reise in die Türkei? Dort gibt es viele schöne Badestrände für die Sonnenhungrigen. Wer etwas für seine kulturelle Bildung tun möchte und das Land und seine Leute besser kennenlernen will hat auch dazu die Möglichkeit. Die Türkei ist ein Land der Gegensätze, da hier die europäische und die orientalische Kultur anzutreffen sind. Wer die Türkei einmal besucht hat kommt immer wieder.

Die besten Bademöglichkeiten bietet die türkische Riviera mit den Urlaubsgebieten um Belek, Antalya, Side, Alanya, Marmaris und auch die Halbinsel Bodrum. Hier kann man den Urlaub an feinkörnigen Sandstränden verbringen. Auch kann man hier fast alle Wassersportarten betreiben, aber auch Golfen oder Reiten. Es gibt auch Höhlen zu erkunden und man kann in 19 Nationalparks die Flora und Fauna kennenlernen.

Ein weiteres Highlight sind die Kalksteinterrassen von Pamukkale, in denen man früher baden konnte. Doch durch die vielen Touristen geriet das Weltkulturerbe in Gefahr und es wird nur noch ein beschränkter Zutritt gewährt. Doch an einigen Stellen kann man immer noch barfuß durch das kalkhaltige Wasser gehen. Eine andere Möglichkeit die türkische Geschichte im Urlaub kennenzulernen ist eine Reise in das innere des Landes. Es empfiehlt sich ein Halt in der Stadt Konya. Hier kann man Karatay-Museum, die Haci-Veyeszade-Moschee, das Archäologie-Museum sowie das Atatürk-Museum besuchen. Atatürk war der Gründer des Türkischen Reiches. Mit viel Glück kann man hier auch einen Tanz der nur hier ansässigen Derwische der Mevlevis sehen.

Weiter geht die Reise nach Kappadokien. Einer der bedeutensten hier ist Göreme. Es ist bekannt für seine aus dem weichen Tuff herausgehauenen Höhlenarchitektur. Zu Göreme gehört auch ein Komplex aus Felsformationen, der sonst nirgends zu finden ist. Deshalb hat die Unesco ihn zum Weltkulturerbe ernannt. Unterirdische Städte sind eine weitere Besonderheit Kappadokiens.

Die bekanntesten sind Kaymakli und Derinkuyu. Da Kappadokien an der Seidenstraße liegt wurden die dort lebenden Menschen oft von verschiedenen Aggressoren angegriffen. Aus diesem Grund legten diese Städte an, um sich so besser verstecken zu können. Die Eingänge waren gut getarnt und im innern war ein Labyrinth von Gängen, wo sich

Außenstehende leicht verirren konnten. Diese Gänge konnte man auch mit meterhohen, mühlenartigen Steinen schnell verschließen. Bis heute hat man Städte gefunden, die mit bis zu 12 Stockwerken über 100 m tief in die Erde gingen. Einige dieser Städte wurden für die Besichtigung durch Touristen freigegeben.